DHB Länderpokal mit 4 Wielocher Spielerinnen
Am
Wochenende fand in St. Peter-Ording (Garding) die Vorrunde des
DHB-Länderpokals des Jahrgangs w96 statt. Mit Clara Hoffmann, Katja
Zimmermann, Katharina Fiala und Wiebke Heck wurden gleich vier
Spielerinnen der TSG Wiesloch nominiert. Die TSG stellte somit die
meisten Spielerinnen im Team Baden. Leider konnte Lea Marischler, die
auch nominiert worden wäre, verletzungsbedingt nicht am DHB-Länderpokal
teilnehmen.
Die große Fangemeinde, des Team Baden, konnte schöne
Spiele sehen und schon nach 3 souveränen Siegen, stand der Einzug, durch
eine geschlossene Mannschaftsleistung, in die Finalrunde fest.
Leidiglich das Spiel gegen die Handballerinnen aus Schleswig-Holstein
musste man 2 Punkte abgeben. So dürfen nun Clara (Jhrg. 96), Wiebke,
Katharina und Katja (alle noch Jhrg. 97) vom 22. März bis 25. März zur
Endrunde des DHB Länderpokals nach Baunatal reisen. Dort geht es dann
gegen 7 andere Verbände um die Deutsche Meisterschaft!
Die Ergebnisse:
LV Mittelrhein – LV Baden 20:27
LV Baden – LV Bayern 30:16
LV Thüringen – LV Baden 22:40
LV Baden – LV Schleswig-Holstein 26:29
Tore Punkte
1. LV Baden 123:87 6:2
2. LV Bayern 96:85 6:2
3. LV Schleswig-Holstein 92:86 5:3
4. LV Mittelrhein 103:98 3:5
5. LV Thüringen 73:131 0:8
v.l.n.r.: Clara Hoffmann, Katja Zimmermann, Katharina Fiala und Wiebke Heck
TSG Wiesloch Handballjugend
mC und wC beim Lekker-Energie-Cup in Berlin erfolgreich
3-Tage Berlin - für die Wieslocher Handball C-Jugenden war die Vorfreude auf diese Fahrt schon lange groß!
Über Jürgen Leyer, vielen ein altbekannter ehemaliger Wieslocher Handballer, der in Berlin lebt und dort die C-Jugend der Füchse Berlin mittrainiert, kam die Einladung für das A-Leistungsturnier des Lekker-Energie-Cup zustande. Denn als er und seine Mannschaft im Mai 2010 zu Gast in Wiesloch waren, konnten sie die Spielstärke unserer C-Jugend erleben.
Frühmorgens um 5 Uhr am Freitag holte unser Sponsor Lukas Bustouristik 22 Mädchen und Jungs mit ihren Trainern sowie einige Fans aus den dazugehörigen Familien an der Stadionhalle ab.
Das war unser Glück, denn die Fahrt verlief reibungslos und unerwartet früh kamen wir in Berlin an ganz im Gegensatz zu anderen Vereinen, die mit Staus zu kämpfen hatten.
Die Mannschaften richteten es sich im Jugendgästehaus am Zoo gemütlich ein, während die Fangemeinde sich im benachbarten Gästehaus des Paulinenkrankenhauses die erste Dusche genehmigte. Denn bei schwülen 30 Grad blieb an diesem Tag kein T-Shirt trocken.
So blieb sogar noch Zeit für einen ersten Abstecher der Jugendlichen zum Brandenburger Tor, bevor dann gemeinsam im Casino des Horst-Kober-Sportzentrums zu Abend gegessen wurde.
Auch die Eltern zog es in die Stadt zur Stadtrundfahrt bei herrlichem Sonnenschein in einem der vielen „ Cabrio-Busse“ und zur ersten Berliner Currywurst.
Um 20.30 Uhr stand dann für alle der Besuch des Bundesligafußballspiels Hertha BSC –VFB Stuttgart im Berliner Olympiastadion an, das nur wenige Gehminuten von unserer Unterkunft lag. Bob Haning, der Manager der Füchse Berlin, hatte uns Karten für besonders gute Plätze besorgt. Die Stimmung in diesem beeindruckenden Stadion war faszinierend und der Jubel nach einem mäßigen Spiel groß, als die Heimmannschaft in der 86.ten Minute das 1:0 erzielte.

Während die Eltern die laue Sommernacht im Biergarten ausklingen ließen, begaben sich unsere Sportler nach Hause ins Bett, um für den kommenden Tag gerüstet zu sein.
Die Mädchen waren samstags noch spielfrei und konnten deshalb alle gemeinsam auf Shopping- und Sightseeing Tour gehen. Zwischendurch schauten sie bei den Jungs in der Halle zum Anfeuern vorbei!
Für unsere Jungs begann das zweitägige Turnier gleich um 9 Uhr mit dem ersten Gruppenspiel gegen die TSG Friesenheim los. Nach etwas nervösem Start zeigten die Jungs, dass sie sich was vorgenommen hatten und gewannen unerwartet klar mit 21:11 Toren
Das zweite Spiel gegen den TSV Hannover-Anderten lief nicht ganz so gut, aber die Mannschaft steckte nicht auf und erzielte in den letzten Sekunden den verdienten Ausgleich zum 15:15.
Im letzten Gruppenspiel des Tages mobilisierten die Jungs noch mal alle Kräfte und setzten sich mit 16 :11 gegen den TSV Rudow durch. Ungeschlagen blieb man an diesem Tag und mit 5:1 Punkten war sogar schon klar, dass die Halbfinalteilnahme schon geschafft war!
Besonders freuten sich alle über tolle Paraden unseres neuen Torhüters !
Daraufhin war Relaxen angesagt und unsere Spieler erholten sich in einem der feudalen Elternappartements bei der Sportschau.
Zum Abendessen spazierte dann der ganze Tross in eine nahegelegene Pizzeria, wo sich später auch Jürgen mit seiner Familie dazu gesellte.
Satt und erschöpft fielen danach alle ins Bett!
Ganz früh mussten am Sonntag morgen die Mädchen aufstehen, denn um 7.45 Uhr standen zwei Großraumtaxis vor der Tür, um die Mädchen zu ihrem Turnier zu fahren , das in der Hatzfeldallee in Berlin-Tegel stattfand.
Dort hatten die Wieslocher Handballerinnen 4 Gruppenspiele a 20 Minuten zu bestreiten gegen den Frankfurter HC ( 13:6),Grün-Weiss Schwerin ( 24:6), TSG Wismar ( 13.8), Reinickendorfer Füchse (13:9) . Klare Siege, zu denen jede Spielerin ihren Teil beitrug. ,
Auch im Halbfinale gegen den VFL Lichtenrade (15:8) dominierten die Mädels, nur im Finale merkte man den Kräfteschwund. Aber der Sieg sollte her und mit Kampfgeist gelang ein 9:7 Endstand gegen die TSG Wismar und damit der Turniersieg in der A-Gruppe des Berliner Lekker-Energie-Cups.
Belohnt wurden die Mädchen mit tollen T-Shirts, Frisbees ,1 Karton voller Esszet Schnitten in allem Geschmacksrichtungen und einem Wanderpokal!

Bei den Jungs stand am Sonntag morgen um 9.30 noch das letzte 25-minütige Gruppenspiel gegen den TV Hüttenberg an, der den Tag zuvor punktgleich mit den Wieslochern beendet hatte. Hüttenberg war ausgeglichener besetzt und wacher; bei den Wieslochern merkte man, dass nur noch 2 Auswechselspieler zur Verfügung standen. Hüttenberg siegte verdient.
Das bedeutete, dass unser Gegner im Halbfinale der Erstplatzierte der anderen Gruppe war, nämlich die Mannschaft der Füchse Berlin. Dieses Spiel ging nun über 2 mal 20 Minuten.
Unsere Jungs waren richtig gut drauf und hatten die Berliner eigentlich schon im Sack, doch fehlten in den letzten Minuten die Kraft und Konzentration, um das Spiel nach Hause zu bringen. Ganz knapp mit 23 :24 wurden die Wieslocher geschlagen und verpassten so hauchdünn das Finale.
Rechtzeitig zum Spiel um Platz 3 kehrten die siegreichen Mädels in die Halle der Jungs zurück , um ihnen den Rücken zu stärken!
Gegner war wiederum der TV Hüttenberg, der in seinem Halbfinale dem Nachwuchs des SC Magdeburg unterlag. Hüttenberg spielte stärker, hatte mehr Kraftreserven und legte einige Tore vor, als die Wieslocher Jungs zur Aufholjagd ansetzten. Mit toller Moral kämpften sie sich nochmals heran und ließen die Niederlage mit 21: 23 Toren knapp ausfallen.
Klar, dass wir noch bis zur Siegerehrung blieben, bevor der Bus um 19 Uhr zur Heimfahrt startete. Nach einem ausgiebigen Mc Donalds-Stop, trafen wir am Montag früh um 3.30 Uhr wieder an unserer Wieslocher Stadionhalle ein.
Ein tolles Wochenende, das zeigte, dass die Wieslocher Jungs Jahrgang 97 prima mit den Nachwuchsteams der Bundesligisten mithalten konnten und dass unsere Mädels desselben Jahrgangs ein Spitzenteam sind! Berlin war die Reise wert!